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Die erste WohnungEndlich ist es soweit: Der Auszug bei den Eltern in die eigene erste Wohnung steht an. Ganz gleich ob es der Studien- oder Ausbildungsplatz erfordert oder die Zeit einfach reif ist, der Umzug in die erste Wohnung muss gut geplant werden. Die folgenden Tipps geben einen guten Überblick.
Die erste Wohnung oder doch eine WG?
Die erste, entscheidende Frage ist: Wie soll die erste Wohnung sein? Eine WG oder ein Studentenzimmer bietet sich bei kleinem Geldbeutel geradezu an. Nicht nur sämtliche Nebenkosten, sondern auch die Hausarbeit wird geteilt und Gesellschaft gibt es obendrein. WG-Zimmer findet man gut am Schwarzen Brett in der Uni, in Zeitungen, Internetbörsen und nicht zu unterschätzen – durch Mundpropaganda.
Die erste, komplett eigene Wohnung hat natürlich seinen Reiz in der Unabhängigkeit. Individuelle Vorstellungen und Lebensstile müssen mit niemandem abgesprochen werden. Allerdings sind die Kosten auch wesentlich höher und Unabhängigkeit bedeutet auch Verantwortung.
Ob Zimmer oder die erste Wohnung, die Suche sollte schon mindestens 3-4 Monate vor dem gewünschten Umzugstermin begonnen werden. Die Wohnungssuche kann Zeit in Anspruch nehmen und ein wenig Glück ist auch nötig.
Was brauche ich für die erste Wohnung?
Zuerst muss ein Finanzierungsplan aufgestellt werden. Einnahmen und Ausgaben sollten gegenübergestellt werden. Empfehlenswert ist eine Miete von max. 30% des Einkommens. Die wichtigsten Ausgaben im Überblick:
- Miete und Nebenkosten, einmalig Mietkaution
- Strom, Heizung, Wasser etc.
- Telefon, Internet, Handy, GEZ
- Versicherungen: Haftpflicht, Hausrat, Krankenkasse, Kfz – im Vorwege sollte man unbedingt prüfen, wie weit man noch bei den Eltern versichert ist
- Verkehr: Bus/Bahn-Ticket oder Benzinkosten
- Ausbildungskosten und Material
- Verpflegung und Haushalt
- Vergnügen, Freizeit, Urlaub
Mögliche Einkünfte:
- Arbeits-Einkommen
- BAföG oder Ausbildungsbeihilfe
- Kindergeld
- Elternunterstützung oder Erspartes
Umzug in die erste Wohnung
Beim Umzug in die erste Wohnung fallen einige einmalige Ausgaben an: Mietkaution, Möblierung, Umzugswagen etc. Am günstigsten ist es, den Umzug selbständig zu stemmen - viele Umzugsfirmen bieten aber auch günstigen Umzugsservice für wenige Möbelstücke an.
Freunde als Umzugshelfer sind durch nichts zu ersetzen. Ein Umzugswagen muss günstig beschafft werden – dafür unbedingt Angebote vergleichen. Auch Material zum Renovieren und Umzugsbedarf wird benötigt. Für einen gelungenen Umzug in die erste Wohnung, helfen vor allem so kostenlose Planungshilfen wie der Umzugskalender.
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