Sonnabend, 04.02.2012
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GEZ - Fernsehen und Rundfunk beim Umzug

Nach dem Umzug muß neben Versorgern und Lieferanten auch die GEZ Ihre neuen Daten erhalten, damit Sie weiterhin Rundfunkgebühren bezahlen können. Sie können sich bei der GEZ hier ummelden - ohne Umwege und ganz direkt.  
Aber wie Sie sich ja anläßlich Ihres Umzugs einiges an Veränderungen vorgenommen haben, ist gerade ein Umzug auch eine einmalige Chance, mit alten Dingen zu brechen, z.B. unnützen Plunder vor dem Umzug wegzuwerfen und nach dem Umzug neue Möbel oder die besten der alten in die schöne neue Wohnung zu stellen. 
Kaum jemand bezieht diese befreienden Veränderungen jedoch auf andere knechtende Gewohnheiten (in der neuen Wohnung einfach gar nicht rauchen? :-) - so könnten Sie eine unglaubliche Menge Freizeit gewinnen, indem Sie Ihren Fernseher dem Nachmieter schenken, der sich freut, weil er diesen Artikel nicht kennt. 
Sie werden nicht für möglich halten, was man mit der gewonnenen Zeit alles Sinnvolles anstellen kann - erst recht vor dem Hintergrund der derzeitigen Qualität der im Fernsehen gebotenen Inhalte. 
Besorgen Sie sich lieber einen schnellen Internetanschluß (das ist sogar billiger als die GEZ-Gebühren, von Kabelgebühren oder Kosten für diese häßlichen Fernseher mal abgesehen), dann haben Sie Nachrichten und Unterhaltung sekundenaktuell und interaktiv und müssen sich keinen faden Durschnittsbrei mehr vorsetzen lassen. Oder sie gehen ins Kino oder Theater von dem gesparten Geld - ist Geiz nicht geil? 
Ist Ihnen beispielsweise aufgefallen, daß in den Fernsehnachrichten ein ganzer 30-Sekunden-Bericht mit Bildmaterial von verschlossenen Sitzungssaal-Türen, heranfahrenden Limousinen, Jounalistenkollegen, Häuserfassaden etc. sinnfei gefüllt wird, weil die Meldung "...trafen sich hinter verschlossenen Türen, um über ... zu beraten ... ging ergebnislos zu Ende..." eigentlich eine Einzeilen-Meldung in einem textbasierten Nachrichtenmagazin wäre? 
Dies nur als Argument gegen die vielen als Alibi geltenden "Nachrichtensendungen", weswegen man einen Fernseher "unbedingt bräuchte". Auch zu allen anderen Inhalten, die das Fernsehen völlig langweilend, nicht-interaktiv im lähmenden Deppen-Tempo vorsetzt, gibt es bessere, buntere, aktuellere, lustigere und interaktive Quellen im Netz. 
 
Weiterhin empfehle ich, vielleicht schon im Vorfeld zum Ausprobieren, ein kostenloses Experiment: Bleistift und Notizblock zurechtlegen und den Fernseher definitv mal eine Woche auslassen.  
Statt Fernsehen einfach hinsetzen und denken. 
Ja, denken, einfach mal laufen lassen und aufschreiben. 
Und weiterdenken und weiter aufschreiben, das Geschriebene lesen und wieder denken und aufschreiben. 
Dann, nach Ablauf der Woche, mal das Geschriebene in Inhalt und Umfang mit dem Fernsehprogramm der vergangenen Woche vergleichen und noch einmal entscheiden. 
Oder in der vielen neu gewonnenen Zeit das Gedachte in die Tat umsetzen.  
Viel Spaß, Wir sehen uns im Forum :-) 
SCNR
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